Die Staffel der Damen konnte bei der Biathlon-WM 2019 nicht vollends überzeugen. Weil Vanessa Hinz und Franziska Hildebrand am Schießstand nicht zurechtkamen, hatten Denise Herrmann und Laura Dahlmeier zu viel Rückstand, um ins Geschehen um die Medaillen eingreifen zu können. Gold sicherte sich Norwegen vor Schweden und der Ukraine.

BiathlonDie Erwartungen vor der Staffel der Damen war sicherlich sehr hoch, schließlich ging man als beste Staffel des Winters an den Start. Allerdings erwischte Vanessa Hinz einen rabenschwarzen Tag beim Stehendschießen und schoß eine Strafrunde. So hatte Deutschland schon beim ersten Wechsel erheblichen Rückstand und da es Franziska Hildebrand nicht viel besser erging, war die deutschen Damen nur jenseits der Top 10, als Denise Herrmann übernahm. Diese sollte aber eine Aufholjagd einleiten, die es in sich hatte. Bis auf Rang 6 und den Abstand nach vorn deutlich verkürzt, übergab sie an Laura Dahlmeier. Diese wiederum ließ beim Liegendanschlag zwei Scheiben stehen und dies sollte sich rächen, denn dank eines überragenden Stehendanschlags führte sich Deutschland bis auf Rang 4. Zu Bronze fehlte am Ende eine halbe Sekunde auf die Ukraine.

Biathlon heute: Staffel-Damen auf Rang 4 beim Norwegen-Sieg bei der Biathlon-WM 2019

Vorne lag Schweden lange auf Goldkurs, aber ausgerechnet beim letzten Schießen verschoss Hanna Öberg den Titel. Dieser ging an Norwegen vor Schweden und der Ukraine. In der Summe war es schade, dass Vanessa Hinz und Franziska Hildebrand zu viel Rückstand hatten für eine Medaille.