Bei Biathlon-Weltcup in Östersund waren Emil Hegle Svendsen und Ole Einar Bjoerndalen die großen Dominatoren gewesen. Alle drei ausgetragenen Rennen wurden zwischen den beiden Norwegern entschieden, die sich aber am Sonntag alles andere als sympathisch waren.
Die norwegischen Biathleten haben ein Luxusproblem. Sie verfügen mit Emil Hegle Svendsen und Ole Einar Bjoerndalen über zwei außergewöhnliche Athleten, die jederzeit in der Lage sind ein Rennen für sich zu entscheiden. Am vergangenen Wochenende beim Weltcup-Auftakt im schwedischen Östersund hatte Svendsen zwei Mal die Nase vorn, während Bjoerndalen am Sonntag triumphierte. Aber gerade dieser Erfolg hatte für seinen Konkurrenten einen bitteren Beigeschmack.
Zwist zwischen Bjoerndalen und Svendsen beigelegt
Bjoerndalen mit ordentlich Frust im Bauch über seinen Sturz vom Sprint, von dem Svendsen profitierte, wollte bei der Verfolgung am Samstag keinerlei Führungsarbeit leisten. Dieser Vorgang brachte Svendsen derart in Rage, dass er sich über die Presse lautstark darüber beschwerte. Auch bei der Pressekonferenz und Siegerehrung würdigte er Bjoerndalen keines Blickes.
Inzwischen hat der norwegischen Biathlon-Verband aber verkündet, dass der Zwist zwischen den beiden Konkurrenten ausgeräumt wäre und es eine Ausprache gegeben hätte. Man darf aber gespannt sein wie sich dieser Frieden beim nächsten Rennen auswirken wird.
No Comments