Mit den Biathlon-Weltmeisterschaften 2012 in Ruhpolding können die deutschen Verantwortlichen und Athleten durchaus zufrieden sein. Mit insgesamt fünf Medaillen, darunter zwei Mal Gold, konnte man die hohen Erwartungen erfüllen, auch wenn sicherlich manchmal etwas mehr drin gewesen sind.
Es war eine grandiose Biathlon-Weltmeisterschaft 2012 in Ruhpolding. Die eindrucksvoll Chiemgau-Arena war an allen Tagen ein Hexenkessel und für die deutsche Mannschaft eine riesige Unterstützung gewesen. Die Athleten aller Nationen haben die Stimmung in Ruhpolding gelobt und genossen. Da werden es die Ausrichter in den kommenden Jahren sehr schwer haben ein ähnliches Event auf die Beine zu stellen.
Gute deutsche Medaillen-Bilanz in Ruhpolding
Aus sportlicher Sicht kann man mit dem deutschen Abschneiden durchaus zufrieden sein. Zwei Mal Gold, einmal Silber sowie zwei Mal Bronze macht Platz 3 in der Nationenwertung hinter Norwegen und Frankreich. Zu den dominierendsten Athleten gehörten auf jeden Fall Martin Fourcade und Tora Berger, die mit drei Goldmedaillen nach Hause fahren dürfen. Natürlich setzte auch Magdalena Neuner ihre Akzente mit insgesamt vier Medaillen, mit den sie noch einmal ihre Klasse unterstrichen hat.
Dennoch muss man festhalten, dass gerade die Männer sicherlich die ein oder andere Medaille mehr hätten holen können. Insbesondere Andreas Birnbacher mit zwei vierten Plätzen wird ein wenig mit dem Schicksal hadern, so knapp am Podium gescheitert zu sein. Zumindest bleiben ihm und Arnd Peiffer die Bronzemedaillen aus der Staffel.
Bei den Damen wurde deutlich, dass eine Tina Bachmann, eine Andrea Henkel und eine Miriam Gössner an guten Tagen durchaus die Lücke schließen können, die Magdalena Neuner hinterlässt. Jetzt gilt es sich noch einmal auf das Saisonfinale am kommenden Wochenende zu konzentrieren, wo Neuner noch nach dem Gesamtweltcup greifen kann.
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