Obwohl sie bei den Sprint-Weltmeisterschaften enttäuschte, hat sich Eisschnellläuferin Jenny Wolf am Freitag eindrucksvoll zurückgemeldet und gezeigt, dass sie das bittere Abscheiden in Heerenveen gut verkraftet hat.
In Moskau feierte sie ihren 56. Sieg im Eisschnelllauf-Weltcup.
Die Berlinerin konnte zwei Tage vor ihrem 32. Geburtstag über 500 Meter in 37,90 Sekunden zum klaren Sieg sprinten und sicherte sich den Erfolg vor der Niederländerin Margot Boer (38,56). Jenny Wolf verfehlte dabei ihren eigenen Bahnrekord nur um 4/100 Sekunden.
Mit dem Sieg und den nunmehr 820 Punkten, baute sie ihre Führung im Gesamtklassement auf Lee Sang-Hwa (645) aus. Die Südkoreanerin musste den Weltcup in der russischen Metropole verletzungsbedingt absagen. Judith Hesse lief in 38,87 Sekunden auf einen starken fünften Platz, Monique Angermüller wurde Achte (39,18).
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